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AIDS in Sambia

Die Situation ist schlimm.

In Sambia erreicht die AIDS-Seuche katastrophales Ausmass. Obwohl die meisten mit HIV Infizierten Erwachsene sind, sind die Auswirkungen von AIDS in der ganzen Gesellschaft zu spüren: vom jüngsten Waisenkind bis zur ältesten Grossmutter, die für ihre Enkel sorgen muss. Sie finden die aktuellsten Statistiken bei UNAIDS (www.unaids.org)

In Sambia ist fast jedes fünfte Kind einWaisenkind, und in der Copperbelt (Kupfergurtel) Region wo wir arbeiten ist die Situation noch schlimmer, vielleicht jedes vierte Kind.

Waisenkinder sind kein neues Problem in Sambia, aber sein jetziges Ausmass ist es. In der Vergangenheit haben sich Tanten und Onkel der verwaisten Kinder um sie gekümmert und sie in ihre Häuser aufgenommen. Heutzutage sind die Tanten und Onkel sehr oft ebenfalls schon tot oder zu arm, um zu helfen.

Als Reaktion auf die AIDS-Krise hat der Weltfonds für AIDS, Tuberkulose und Malaria (Global Fund) beträchtliche Summen aufgebracht - und Sambia erhält  einen Anteil davon - aber nur sehr wenig von diesem Geld kann für Bildung verwendet werden. Wir glauben, dass Bildung und Gesundheitserziehung die einzige praktische Langzeit-Anti-AIDS-Strategie sind, die Afrika sich leisten kann.

'Bildung öffnet ein Fenster der Hoffnung wie kein anderes, um dem Griff von HIV/AIDS zu entkommen.' World Bank 2002


Eine Großmutter, die sich um das Kind ihrer verstorbenen Tochter kümmert.






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